Hallo ,
Ich komme von einem schönen Wochenende in Stuttgart zurück und bin frohen Mutes mal wieder meine Erlebnisse zu schildern.
Freitag abend kamen wir unten erhöhten Zeitdruck in Stuttgart an, fünf Stunden Fahrt lagen hinter uns- für eine Strecke für die wir normalerweise höchstens 3 Std. brauchten.
Das Musical: WICKED Hexen von OZ sollte 19.30Uhr beginnen, und wir kamen erst 18.30Uhr im Hilton Garden Inn Hotel an.
Absolut gestresst stellten wir noch begeistert fest, dass wir ein wunderschönes, großes und fensterreiches DZ im King Size Bett hatten. Alles sehr stilvoll und modern eingerichtet. Ein Schreibtisch mit Designer Büro Stuhl, einem Knoll Designer Sessel in rot und das Bad aus edlem grauen Granit mit übergroßer, länglicher Dusche und tollen Armaturen von Hansgrohe.. das Bett typisch amerikanisch. Sehr hoch, breit, weich und mit dem Garden Sleep System ausgestattet. Damit kann man durch einen Regler am Kopfteil der Matratze den Härtegrad individuell einstellen.
Von soft, optimal bis hard, die Matratze war mit neuseeländischer Schurwolle überzogen, welche hilft die eigene Körpertemperatur zu regulieren.
Wir hatten nicht nur Rolläden, sondern auch blickdichte Gardinen-super.
Schnell ließen wir uns ein Taxi rufen, da wir davon überzeugt waren, so Zeit zu sparen.
Leider war die ersparte Zeit teuer – wir zahlten von unserm Hotel ( Porsche Arena, Stuttgart) zum Palladium Theater 27€ für die Hinfahrt.
Aber wir kamen rechtzeitig und waren begeistert von der tollen Bühnendekoration.
Das Musical war ein Traum. Herrliche ausdruckstarke Stimmen, mitreißende Künstler, eine spannende Handlung und die 3 Stunden vergingen wie im Flug.
Zur Story: (Text von der Website zum Musical geklaut)
Die Inspiration zum Musical-Hit WICKED – Die Hexen von Oz
lieferte die Erzählung Der Zauberer von Oz von L. Frank Baum,
die dank des Filmklassikers mit der jungen Judy Garland in
der Hauptrolle einem Millionenpublikum bekannt ist.
In vielen Charakteren und Ereignissen des Musicals finden
sich daher Anspielungen auf diese Erzählung wieder. Wir
möchten Ihnen einen kleinen Überblick über die wichtigsten
Inhalte/Geschehnisse verschaffen.
WICKED – Die Hexen von Oz ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, eine Geschichte über Macht und ihren Missbrauch, aber vor allen über Toleranz, anders zu sein und über jemanden, der für deine Überzeugung eintritt. Zwei Hexen in einer phantastischen Welt in der nichts so ist wie es scheint. Elphaba und Glinda lernen sich in der Akademie G.L.I.Z.Z. im magischen Land Oz kennen. Im Gegensatz zur schönen, beliebten Glinda wird Elphaba, die mit grüner Haut zur Welt kam, von allen gemieden. Sie aber besitzt außergewöhnliche magische Fähigkeiten. Aus der anfänglichen Abneigung entsteht bald eine innige Freundschaft. Die hübsche Glinda weiht die grüne Elphaba in die Geheimnisse des Beliebtseins ein und Elphaba Glinda in die hohe Kunst der Zauberei.
Auf Grund ihres Talents prophezeit die Direktorin von Shiz Elphaba
eine große Zukunft an der Seite des großen Zauberers der Smaragdstadt.
Wie sich herausstellt, will dieser allerdings Elphabas Fähig-
keiten missbrauchen, um Macht über die Tierwelt
zu erlangen.
Die grüne Hexe verweigert sich dem
Zauberer und wird fortan in seiner Propaganda
zur bösen Hexe von Oz, Glinda zur guten.
Der Roman, der auch erzählt, was man im
Musical nicht erfährt: die komplette Vor-
geschichte zum “Zauberer von Oz”.
Willemijn Verkaik spielt die grüne Elphaba und Lucy Scherer die blonde Glinda. Lucy Scherer spielt so überzeugend das blonde Dummchen und erinnert manchmal an eine Mischung aus I. Steger und Inge Meisel. Fantastisch!
Beide Darstellerinnen sind stimmlich und schauspielerisch absolut herausragend, Emotionen kommen nicht zu kurz und man taucht ein in dieses wunderschöne Märchen, welches die Vorgeschichte von “Der Zauberer von OZ” erzählt.
Ich bin so begeistert, dass ich mir gleich den uralten Film mit der jungen Judy Garland auf DVD bestellt hab (bei Amazon 7,95€).
Am Ende des Musicals habe ich sogar ein paar Tränen vergossen – es war wirklich klasse und ich kann es nur jedem empfehlen sich dieses bunte Spektakel mit Tiefgang anzusehen.
Es war nun schon halb elf und ich war am verhungern. Mein Mann hatte mir schön öfter von SI Center in Stuttgart erzählt – so eine Art Einkaufszentrum, doch ausschließlich mit Gastronomie.
Ich wollte so gern mal wieder thailändisch essen, aber außer einem Italiener und einem schwäbischen Indoor Biergarten war nichts offen. Mein Mann bekam ein Kutscherpfandl mit Schweinemedaillons und frischen Pfifferlingen, und Fertig Spätzle und ich bestellte eine gr. Gulaschsuppe. War alles sehr lecker, die Kutscherpfanne kostete allerdings 17,80€.
Da die öffentlichen Verkehrsverbindungen etwas kompliziert erschienen, waren wir wieder auf ein teures Taxi angewiesen. Herrlich endlich im Bett – schnarch.
Von 6.30Uhr bis 11Uhr gab es ein hervorragendes, reichhaltiges Frühstück mit Sekt, Latte Macchiato, Cafe au lait, Eiern, French Toast, Meat Balls, Debreziner, Brezn, Brötchen, Baguette, Toast, Waffeln, Räucherlachs, Käsevariationen, frischen Früchten, Quark.. Joghurt und Müsli.
Wer da nix findet, ist selber schuld.
Noch ein wenig verschlafen beobachtete ich die Gäste, wie sie sich die Teller vollstopften, die unmöglichsten Kombinationen in sich reinzwängten und ohne Pause das einzige Waffeleisen in Beschlag nahmen.
Der schwäbische Dialekt isch doch gansch nett.
Mein Herr Ehemann wollte gleich am frühen Morgen (okay so früh war es längst nicht mehr) das PORSCHE Museum anschauen.
Eine architektonische Glanzleistung, ein außergewöhnliches Gebäude in strahlendem weiß-
der ganze Eingangsbereich war schon toll.
Nun stand ich neben Porsche Oldtimern aus den 50er Jahren und hätte mir am liebsten einen hellblauen 911er mitgenommen. Also diese rundliche Form..toll. Das Museum ist mehr eine Autoausstellung, als ein Museum.
Nicht sehr technisch und tiefgründig, was ich als Frau nicht so schlimm fand.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, einmal in einem der Porsche Rennwägen zu sitzen. Die verschiedenen Porsche Motorgeräusche konnte man an 3 Geräten mit Lautsprechern vergleichen.
Etwas zu essen bekamen wir im Boxenstopp, die Preise sind i.O. und das Essen gut.
So Porsche Museum abgehakt, es ging weiter mit der S Bahn Richtung Stuttgart Innenstadt.
Wir schlenderten die Königsstraße entlang und sahen die gleichen Modehaus Ketten wie bei uns.
Das große Vergnügen hatten wir noch, eine Verantstaltung der MLPD (Marxistisch Leninistische Partei) zu erleben.
Mir als ehemaliger DDR Bürger ein Rätsel, bin ich doch froh über das Ende des Sozialismus und der grauen Fassaden.
Noch ein Abstecher im Stilwerk und dann gings zurück mit der Bahn zum Porsche Museum und mit unserm Auto weiter nach Metzingen, dem berühmten Outlet mit Hugo Boss, Levis, Joop, Lacoste, PUMA, T. Hilfiger etc.
Wenn man die Marken gern trägt, findet man mit Sicherheit reduzierte Sachen .
Das Parken war super günstig- 1€ im Parkhaus für den ganzen Tag am Wochenende.
Für unser Abendessen wollte wir keine lange Reise unternehmen, die Füße schmerzten und der Magen knurrte.
Im Stadtplan fanden wir die Adresse von einem Thailandische Restaurant in Stuttgart Cannstadt.
Daneben allerdings befand sich ein Afrikanisches Restaurant, welches uns noch mehr interessierte.
Wir hatten beide noch nie afrikanisch gegessen und wollten es wagen.
Ich aß eine afrikan. Kartoffelsuppe, die deutsch schmeckte und eine Probierplatte mit Linsenbrei, Rind und Lammfleisch Gulasch, Kartoffeln und kleinem Gurkengemüse.
Es schmeckte alles ganz gut – mein Mann war von seinem Rindfleisch in Pfeffersauce leider nicht so angetan.
Das Fleisch war zäh und die Kartoffeln verbrannt.
Dort gab es ein leckeres Mangobier, was ihn dann tröstete.
Die zweite Nacht schliefen wir ebenfalls gut und das Frühstück war wieder lecker.
Einen kurzen Blick warfen wir danach in den Wellness Bereich des Hotels, den wir leider aus Zeitmangel nicht nutzen konnten.
Bio Sauna, Sauna , Dampfbad und Fitnessgeräte waren vorhanden.
Bis 12 Uhr sollte man abreisen, was wir natürlich locker schafften.
Da wir beide ZOO Fans sind – wollten wir uns den Stuttgarter Zoo nicht entgehen lassen.
Die Schlange vor der einzigen Parkmöglichkeit weit und breit war lang, fast hätten wir aufgegeben.
Wir zahlten aber 12 € Eintritt pro Person und sahen vorallem EDEKA Werbung im ganzen Zoo. Überall Buden mit kostenlosen Naschereien.. uns wurden Monsterbacken (Quarkmischung), Limonaden, Wasser, Ravioli und Wiener in die Hände gedrückt.
Der Zoo ist schon älter – aber wirklich sehr schön angelegt.
Wie ein botanischer Garten und manche Häuser im maurischen Baustil.
Die Käfige für die Tiere sind zum Teil sehr klein und eng, der Rundgang ist bergig und mit vielen Grünflächen versehen.
Uns hats gut gefallen 
Als nächste Städtetour ist Hamburg geplant.