Januar 30th, 2012 | No Comments »

Erschreckende Neuigkeiten in Großbritannien. Nach einer aktuellen Studie von National Literary Trust besitzen 4 Millionen Kinder kein einziges Buch.

Jedes 4.te Kind hat demnach noch nie ein Märchen selbst gelesen, abends unter der Bettdecke heimlich in seinem Lieblingsbuch geblättert und sich die Geschichte ausgemalt.

Doch unbestritten ist lesen wichtig, um die eigene Phantasie anzuregen, es vermittelt aber auch die Fähigkeit fehlerfrei schreiben zu können.

Wer schnell liest und schreibt lernt schneller und besser. Natürlich sind viele Kinder und Jugendliche  in sozialen Netzwerken aktiv. Doch ausschließlich in Facebook & Co. zu lesen und zu schreiben, bringt auch die Gefahr mit sich, dass häufige Schreib- und Ausdrucksfehler von anderen Usern übernommen werden.

Eine Jugend ohne Grimm Märchen, ohne „ die unendliche Geschichte“ oder Astrid Lindgren- ist für viele Menschen unvorstellbar. Nach den Ergebnissen der Studie startete nun Mc Donalds in Großbritannien eine noch nie dagewesene Aktion.

Zu jedem Happy Meal bekommt man ein Buch und eine dazugehörige Fingerpuppe geschenkt. Die üblichen, trashig-bunten Plastikfiguren werden fortan durch Kinderbücher ersetzt. 9 Millionen Bücher sollen in 4 Wochen über die Fast Food Theke gehen und die jungen Mc Donalds Gäste zum Lesen bringen.

Mc Donald hat hierfür eine Partnerschaft mit dem Morpurgos Verlag Harper Collins geschlossen. Gründer Michael Morpurgo schrieb schon den Bestseller „ War House“, der von Steven Spielberg verfilmt wird.

Das Happy Meal Buch wurde ebenfalls von Morpurgo geschrieben und erzählt die Geschichte von der Bauernhofkatze Mossop, die zu faul zum Mäusefangen ist.

Wer nun denkt, Mc Donald hätte damit eine beispielslose, soziale und lobenswerte Aktion ins Leben gerufen, der hat nur zum Teil Recht. Bereits Kritiker melden sich zu Wort.

“In einer Zeit, in der wir eine Adipositas-Epidemie bei Kindern haben, ist dies eindeutig eine unangemessene Marketing-Strategie.”, sagte Charlie Powell, Direktor einer Kampagne für gesunde Kinderernährung.

Doch etwas Gutes zu tun ist nun mal besser, als gar nichts zu verändern.

Kinder gehen gern zu Mc Donalds und diese Popularität wird nun genutzt, um Kindern ein Buch zu schenken.

Fakt ist, dass Millionen Kinder jeden Tag die Burgerkette besuchen. Nicht alle davon sind fettleibig und nicht alle ernähren sich ungesund.

Ein Kind welches ab und zu eine Mahlzeit durch ein Happy Meal ersetzt, wird nicht gleich dick, krank und unbeweglich.

Wo sonst kann man Kindern das Lesen „ schmackhaft“ machen? In staubigen Bücherein? Mit trocknener Pflichtlektüre in der Schule? Ehe sich hier etwas tut, haben vielleicht schon Millionen Kinderbücher den Besitzer gewechselt.

Und garantiert wird es nicht das letzte Buch für die Kinder sein.

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Dezember 17th, 2011 | No Comments »

Nach einer wahren Begebenheit erzählt dieser Film von 4 Fotoreportern, die während des Apartheitregimes hautnah im Geschehen und ohne Angst und Skrupel in Kriegsgebiete fahren , um revolutionäre Bilder von Hinrichtungen und Folterungen zu schießen.

Wie im Rausch schließen sich Greg Marinovich, Kevin Carter, Ken Oosterbroek und João Silva zusammen und bringen sich selbst oft in brenzliche Situationen. Sie nennen sich den Bang Bang Club.

Während die Zeitungen in Südafrika sich weigern die aufrüttelnsden und brutalsten Fotos zu drucken, interessiert sich auf einmal die ganze Welt für Greg Marinovichs Aufnahme, auf der ein Mann von seinen Gegenern bei lebendigen Leib angezündet wird und wie eine lodernde Fackel durch die Strassen läuft.

Er erhält dafür den begehrten Pulitzer Preis und Fragen stellen sich auf.

Sollte man als Journalist nur schildern und aufnehmen , was geschieht oder eingreifen ?

Im Film zeigt sich eine gewisse Abstumpfung und die Gier und der Drang der Journalisten immer wieder dramatische Bilder zu schießen.

Berührt einen Journalisten das Gesehene? Betreibt er unterlassene Hilfeleistung oder leistet er einen ganz anderen Dienst?

Fie Menschen in der Welt aufmerksam zu machen auf die Zustände in der Welt und sich dabei selbst in Lebensgefahr zu bringen?

Im Sudan schießt der labile, von Albträumen geplagte, drogenabhängige Kevin ein Bild ,welches die Welt erschüttert.

Ein verhungerndes kleines Mädchen wird über Tage von einem großen Geier belagert, der auf ihr Ableben wartet um von ihrem Aas zu speisen. Bedrohlich wirkt dieser Geier , der größer und wohlgenährt gegen das kleine unterernährte, zusammengekauerte Kind wirkt.

Er gewinnt ebenfalls einen Pulitzer Preis. Stößt aber bei einer Pressekonferenz auf heikle Fragen.

Was ist aus dem kleinen Mädchen geworden? Angeblich verjagte er den Geier, was ihm keiner so recht zu glauben scheint, denn er verstrickt sich in Widersprüche.

Mit Recht sagt er, er habe mit diesem Foto mehr für diese Menschen erreichen können – als erwartet.

Hätte er das Mädchen nicht retten können? Sind Journalisten nur neutrale Beobachter oder sollten sie eingreifen, Leben retten und sich damit eventuell auf eine Seite stellen?

Letztendlich beginnt Kevin Selbstmord, da er von schlimmen Albträumen geplagt ist.

Vorher wird bei sein Kollege Ken während einer Fotoexkursion im Kriegsgebiet erschossen und Greg durch eine Schußwunde schwer verletzt.

Die Unruhen in Südafrika erreichen immerhin das endlich auch schwarze Einwohner das Wahlrecht bekommen.

 

Dem Film fehlt manchmal der rote Faden, eine persönliche Geschichte die Spannung erzeugt. Trotzdem ein Film der nachwirkt und Respekt für diese Journalisten erzeugt, die tagtäglich ihr Leben riskieren … um uns die Welt da draußen zu zeigen, wie sie wirklich ist. Ein Bild sagt mehr als Worte.

Darsteller: Ryan Phillippe, Taylor Kitsch, Malin Akerman, Frank Rautenbach, Ashley Mulheron Regisseur(e): der südafrikanische Regisseur Steven Silver

 

 

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Dezember 14th, 2011 | No Comments »

Zur Weihnachtszeit habe ich das Original Rezept von Tiramisu etwas abgewandelt.

Es schmeckt sooo lecker.

Hier das Rezept:

für den Lebkuchenteig:

250 g Mehl

200 g Zucker

halbe Packung Backpulver

300 ml Milch

je 1 Essl. Kakao, Honig, Lebkuchengewürz, geschmacksneutrales Öl

Für die Fruchtfüllung:

5 Orangen

100 ml Orangensaft

evtl etwas Rum oder Cointreau

1 Sternanis

für die Mascarponecreme:

400 g Mascarpone

2 TL Zimt

3-4 Essl Milch

1 Essl Zucker

Zur Zierde:

2 Essl. Kakao, Zimt und gehobelte Mandeln

 

Zubereitung:

alle Zutaten für den Lebkuchenteig mit einem Handmixer verrühren

Backofen auf 200 Grad vorheizen

Backblech einfetten, gut mit Mehl bestauben

gleichmässig den Lebkuchenteig verteilen

auf mittlerer Schiene bei Ober und Unterhitze 25 min. backen

Währenddessen die Orangenfüllung vorbereiten

Orangen schälen und filetieren ( oder in Stücke schneiden)

Orangensaft, Sternanis und Rum oder Cointreau aufkochen

Die Mascarponecreme mit Milch und Zimt und 1 Essl. Zucker anrühren

Aus dem noch warmen Lebkuchenteig 3 Stücke schneiden, die der Größe der ausgewählten Tiramisu- Form entspricht

Die Auflaufform ersteinmal mit einer dünnen Schicht Mascarponecreme ausstreichen

danach jeweils 1 Stk. Lebkuchen, dann Fruchmus mit Orangen und Saft.

Danach Mascarponecreme darüber geben.

Darauf achten, dass der Lebkuchenteig gut durchweicht

Zum Schluss mit einer Schicht Mascarpone Creme abschliessen.

Diese mit Zimt bestreuen, evtl.  mit Mandeln und Kakao verzieren.

 

Sehr lecker !!

 

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Dezember 4th, 2011 | No Comments »

Dank meiner lieben Freundin Michaela habe ich ein tolles und absolut einfaches Rezept für Plätzchen bekommen.

Für alles, die nicht länger als 15 min. in der Küche stehn wollen, keinen Herd haben und gerne Schokolade essen :)

Man nehme:

Cornflakes

Mandeln in Streifen / Blättchen

2 Tafeln Schokolade ( ich habe Alpenvollmilch und weiße Schokolade gemischt :) Das gleiche geht mit Zartbitter Schokolade

Los gehts:

Die 2 Tafeln Schokolade in einem Wasserbad oder noch schneller 2 min. bei 1000 Watt in der Mikrowelle erhitzen.

Sie muss ganz flüssig sein.

Dann einfach nach und nach Cornflakes einrühren, bis wirklich jedes Cornflake mit ausreichend Schoki bedeckt ist.

Nach Belieben könnt ihr die Mandelblättchen unterrühren.

2 Espressolöffel helfen beim Portionieren der leckeren Schokocrossies.

2 h auf einem Backblech mit Backpapier auskühlen lassen.

Wenn die Schokolade hart ist – sind sie fertig.

Guten Appetit!

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November 1st, 2011 | No Comments »

Seit einigen Monaten versuche ich nun 3- 4 kg abzunehmen, die ich nach meiner Schwangerschaft wieder heruntergehungert hatte – die sich aber irgendwie wieder auf meine Hüften schlichen…

Habe eine einwöchige Yokobe Shake Kur hinter mir mit einem ernüchternden Ergebnis, großer Qual und täglichen Sports: 1 kg Gewichtsverlust!

Ich habe dabei wie auf der Packungsbeilage empfohlen, 3 Mahlzeiten durch 3 Shakes ersetzt. Die Shakes schmecken naja passabel…aber nach ein paar Tagen reicht es dann auch.

Seit Monaten mache ich fast täglich am Abend 1 Std. Ausdauersport und trainiere auf meinen Reebok Crosstrainer.

Dadurch verbrenne ich circa 360 – 400 kcal, dann gehe ich noch 2 x pro Woche circ 45 min. ins Krafttraining.

Aber ohne Ernährungsumstellung tut sich nichts, bei mir reicht es einfach nicht die Kalorienbomben wegzulassen…

Durch ein Gespräch mit einer Freundin, die mir von ihrer Freundin erzählte die mit der Blutgruppendiät sehr gut und problemlos abnahm , wurde ich auf diese Diät neugierig.

Natürlich las ich anfangs über den fehlenden wissenschaftlichen Beweis, aber ich las genauso auf sehr viele Bewertungen und Erfahrungsberichte – die wirklich ihre Begeisterung aussprachen.

Es gibt viele Methoden, die helfen obwohl diese nicht wissenschaftlich erkärt werden können.

Noch nicht.. ich bestellte mir also für 8,90 Euro das Buch 4 Blutgruppen- 4 Strategien für ein gesundes Leben von Dr.Peter J. D Adamo.

Und: jaa es wirkt nachvollziehbar, gut erklärt, wiederholend..und ich möchte in den nächsten 14 Tagen versuchen, mich nur noch nach dem für mich erstellten Ernährungsplan zu ernähren.

Ich gehöre der Blutgruppe B an und sollte Weizenprodukte, Mais, Pasta , Hühnerfleisch, Schweinefleisch, Schinken und Erdnüsse meiden.

Die Liste der Lebensmittel, die ich essen darf ist lang.

Dr. Peter j. D’ Adamo verspricht eine gesteigerte Leistungsfähigkeit, mehr Energie und natürlich Gewichtsabnahme.

Eine große Überraschung gab es noch: Mineralwasser sollte man bei der Blutgruppe B vermeiden.

Es soll vorallem Grüner Tee getrunken werden, auch Pfefferminztees ..das ist für mich die größte Umstellung.

Ich werde die nächsten 14 Tage alles dokumentieren, was ich zu mir nehme. Das soll für mich auch ein Überprüfung sein, inwieweit ich Fehler mache oder sündige.

1.Tag, der 1.November 2011

 

Frühstück:

1 Vollkornbrot ( Verstoß!)mit Pflaumenmus( neutral)

dazu Kaffee ( neutral ) mit Vollmilch ( gut )

zwischendurch :

Grüner Tee ( gut ) mit Honig ( neutral)

Apfel ( neutral)

mittags:
200 Gramm Blattspinat( neutral ) mit Frischkäse ( neutral) & 2 Spiegeleier ( gut )

 

nachmittags

2 Eßl. Pflaumenmus ( neutral )

abends:

Blattsalat ( gut) ,Joghurtdressing ( neutral) ,Eier ( gut), Käse ( neutral)

Verstoß: Mineralwasser und 2 Gummibärchen

2.Tag

Gewicht: keine Abnahme erfolgt

morgens:

1 Yokobe Shake mit Orangensaft

mittags:

1 Putenschnitzel ( neutral) , Panade ( ungünstig ), Salat ( gut) , 1 Käsekrainer ( Verstoß)

nachmittags:

1 Apfel ( neutral)

abends:

da mir nichts einfällt und ich nicht das passende im Kühlschrank habe: 1 Yokobe Shake ( gut )

50 Minuten Crosstrainer

3.Tag

Gewicht:  yeah 200 gramm weniger

morgens:

Yokobeshake ( gut) mit Osaft

mittags:

Klare Gemüse Suppe ( gut) mit 2 Essl. Basmatireis ( neutral)

abends:

2 Rühreier ( gut) mit Käse ( gut)

4.Tag

Gewicht: 400 gramm mehr..nerv

morgens: 1 Yokobe Shake mit Saft

dazwischen: Latte Macchiato

mittags: 2 Essener Brot Scheiben (gut) mit Butterkäse ( neutral)und Putenbrust ( neutral)

abends: 140 gramm Makrele ( gut)

1 Kanne grüner Tee ( sehr gut )

5.Tag

200 gr weniger

morgens: 1 Scheibe Essener Brot ( gut)mit 1 Scheibe Gouda

4 Wachteleier, 1 Tasse Schwarztee mit Milch

mittags: 1 Folienkartoffel ( neutral) , Sauerrahm ( gut) Kohlsalat, Schwarztee mit Milch

abends: Yokobe Shake mit O Saft

dazwischen: 1 Kaffee mit Milch und Zucker ( neutral)

1 Scheibe Gouda, 1 Scheibe Putenbrust ( neutral)

6.Tag – 6.November

Gewicht: 200 gramm weniger

morgens: 1 Scheibe Essener Brot ( gut), 1 Hühnerei ( gut) , 1 Scheibe Putenbrust ( neutral), 1 Tasse Schwarztee

mittags: 1 Kartoffelknödel ( neutral), Rinderroulade ( neutral), Rotkraut ( neutral)

nachmittags: Cappuccino ( neutral ), 1 Praline ( wahrscheinlich nicht gut ;) keine Ahnung, steht nix im schlauen Buch.

7.Tag

Gewicht: wieder 100 gr mehr..ein ewiges Auf und Ab

morgens: 1 Essener Brot mit Käse und Putenbrust, Butter

mittags: 2 Stück Pizza ( Verstoß) 1 Suppe mit Hühnerfleisch ( Verstoß )

dazwischen: Mandarinen( neutral ) , Grüner Tee

8.Tag

Das ist das offizielle Ende der Blutgruppendiät für mich.

Fazit: ich habe gar nicht abgenommen, fühle mich weder schlechter noch besser.

Es ist meiner Meinung nach sehr schwer sich nach diesem Ernährungsplan zu ernähren.

Wenn es zumindest ein positives Ergebnis auf der Waage anzeigen würde, dann würde ich weiter machen.

Als Diät ist diese Ernährungsform nicht für mich geeignet – ich hab einfach nicht abgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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August 12th, 2011 | 1 Comment »

Hallo Welt,

Vor wenigen Tagen schickte mein Mann mir per Email ein Video, welches eine Katze zeigt, die – man mag es kaum glauben -

auf die Toilette springt und dort Pippi und a-a macht.

Es hat mich so fasziniert und nicht mehr losgelassen, dass ich weiter im Internet recherchierte.

Ich bin auf einen Anbieter gestossen, der den Litter Kwitter anbietet. (http:// www.dogs4friends.de)

Stolze 58 € sollte er kosten. Trotz des Preises wollte ich es versuchen.

Mit dem Litter Kwitter lernen Katzen Schritt für Schritt sich daran zu gewöhnen kein Katzenklo, sondern ein normales Standard WC zu benutzen.

Ziemlich schnell kam die Lieferung und in der wirklich sehr durchdachten Verpackung waren 4 Plastikteile enthalten.

Dazu gab es eine wirklich gute DVD, die zwar nur in Englischer und Französischer Sprache, aber mit einem deutschen Untertitel funktionierte.

Nach Ansehen der DVD war ich absolut motiviert den Eigenversuch mit meinen beiden süßen Katzen zu beginnen.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

- kein teures Katzenstreu mehr

- weniger Dreck im ganzen Haus

- Zeitersparnis , da das lästige Säubern des stinkenden Katzenklos entfällt

 

Tag 1:

Nach Anleitung nahm ich die weiße Plastikform und stellte die rote Plastikform in die weiße hinein, danach schüttete ich 5 Becher Catsan Katzenstreu hinein. Ich platzierte das Ganze neben unserem Gäste WC.

Das ursprüngliche Katzenklo verbannte ich aus meiner Wohnung und war so gar nicht traurig darüber :)

Dann nahm ich nacheinander meinen Schmusetiger und – tigerin und zeigte ihnen ihr neues Minikatzenklo.

Die ersten 2- 3 Tage müssen sich die Katzen an den neuen Standort gewöhnen, und das haben sie bereits am ersten Tag getan.

Ich muss zugeben, zwei kleine Katzenhäufchen fand ich in unserer Küche, allerdings können diese sich auch in Mac s Fell verfangen haben. Er ist eine heilige Birma und hat mittellange Haare – ich gehe deshalb davon aus, dass es kein Streik seinerseits war.

Tag 2:

Meine 2 Süßen weckten mich in den Morgenstunden sehr aufgeregt und miauten viel lauter als sonst.

Futter war noch genug im Näpfchen, aber vielleicht wollten sie mir sagen:  ” Mama wo ist unser Klo???”

Schnell wechselte ich das Katzenstreu, da ich am Tag zuvor das benutzte Streu verwendet hatte.

Als ich nach der Arbeit nach Hause kam, lagen meine beiden Lieblinge auf der Heizung und schnurrten.

Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Tage. Werden sie wirklich auf die Kloschüssel springen? Ich kann mir das fast gar nicht vorstellen.

Laut Litter Kwitter lernen es die meisten Katzen :)

Tag 2 – Abends:

Ich konnte es einfach nicht erwarten und habe den Litter Kwitter auf unser Gäste WC geklemmt.

Er passt wirklich super drauf und es ist leicht ihn anzubringen.

Dann habe ich Mac und danach unsere Mary auf den Arm genommen und ihnen gezeigt, wo nun ihre neue Toilette ist.

Nach einer Stunde ist einer von beiden, ich weiß leider nicht wer :) , zur Toilette gegangen und hat auf ( !!!!) dem normalen Menschenklo aa gemacht :)

Entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise…aber es geht hier ja um ein WC :) :)

Ich bin super happy über dieses kleine Etappenziel und werde euch alles weiter berichten.

Ach ja: beide haben von mir eine Katzen BIFI bekommen, die sie so sehr lieben. Als Belohnung versteht sich :)

Tag 3 – 5

Die rote Phase wird anstandslos von meinen Lieblingen angenommen.

Ein wenig nervig ist das Katzenstreu, was immer wieder vom Litter Kwitter und unserer Toilette herunter gescharrt wird…und dann zusammen gekehrt werden muss.

Aber bald bald kommt die orangene Phase und das Katzenstreu wird weniger.

Ich war heut schon in der Versuchung den orangenen Aufsatz zu probieren. Normalerweise würden meine 2 Lieblinge es annehmen, aber ich möchte sie nicht überfordern :)

Ein Meister der Geduld bin ich nicht… Bin sehr gespannt.

6.Tag

Heute habe ich einen risen Schreck bekommen. Mein Mann hat mir eine SMS geschickt, dass unsere Miezen neben unsere Toilette gepiselt haben.

Gott sei dank blieb das Litter Kwitter Chaos aus und es stellte ich nach genauer Befragung meines Mannes heraus, dass die Katzen auf das normale Klo gemacht haben und der Urin nur runter gelaufen ist.

Das passiert wahrscheinlich, wenn die Katzen auf den recht breiten Rand lullern :)

9.Tag

Alles hat bisher prima geklappt.

Heute früh beschloß ich das Katzenstreu in der rot weißen Form zu wechseln, da es schon längst überfällig war.

Die ganze Zeit über hatte ich schon den Gedanken, die orangene Phase schon längst einleiten zu können.

Meine Lieblinge schienen mir sehr stabil im Finden ihre Abortes und ich rechnete mit keiner großen Veränderung.

Also wechselte ich heute, am 9. Tag meines Experiments und damit 5 Tage vor der Empfehlung des Herstellers die rote Form gegen die orangene Form.

Frisches Katzenstreu wurde in den Rand gefüllt und in der Mitte des orangenen Aufsatzes befindet sich ein kleines Loch, durch welches nun die Katzen urinieren und ihr großes Geschäft verrichten sollen.

Nach einer Stunde liess mich der Anblick meiner Dusche aufschreien.

Oh nein! Eine der Miezen hat in unsere Duschwanne gemacht.

Nun gut, ein kleiner Rückschlag, den wir hoffentlich verkraften können.

Eventuell wechseln wir nochmal zur roten Form – aber ich möchte noch ein bisschen warten.

Trotzdem bin ich immer noch begeistert von der Idee und vor allem gespannt wie es weiter geht.

An alle ” Tierschützer und Skeptiker ” : die Tiere scheinen keinen Schaden zu nehmen. Im Gegenteil die beiden freuen sich über Belohnung und Aufmerksamkeit.Sollte ich wirklich das Gefühl haben, dass ich meine Katzen so sehr überfordere und ihre empfindsame Seele dadurch Schaden nimmt, breche ich natürlich meinen Versuch ab.

xoxo conny

10. Tag

Heute begnete uns ein erneuter herber Rückschlag in Form eines Häufchens auf unseren Badvorleger.

Mac & Mary scheinen die neue orangene Form nicht zu akzeptieren, deshalb wurde in unserem Familienmeeting der Entschluß gefasst, es nocheinmal mit der roten Phase zu probieren.

Die beiden haben zwar in die orangene Form uriniert, aber ihr großes Geschäft eben in der Dusche oder an einer anderen Stelle gemacht.

Wir konnten es ja kaum erwarten und haben uns schon 5 Tage eher für den nächsten Schritt entschieden. Das war wohl zu früh für unsere Lieblinge.

Werden sie jemals den orangenen Aufsatz tolerieren und annehmen?  Wir sind gespannt…

 

14.Tag

 

Mein Mann und ich wollen ein paar Tage verreisen & damit unser Katzensitter nicht überfordert wird,  haben wir uns dafür entschieden wieder ein normales Katzenklo aufzustellen.

Das Streuwechseln ist etwas leichter und muss auch nicht sooft erfolgen wie bei dem roten Litter Kwitter.

In ein paar Tagen werden wir es aber wieder probieren. Versprochen :)

 

1. November 2011

Jaaa ich hatte es euch versprochen- ich habe mich allerdings ersteinmal entschieden meine Katzen wieder in aller Ruhe ihr eigenes Katzenklo benutzen zu lassen.

Gründe?

Ich kann mich nicht aufraffen, das Ganze nochmal von vorn zu beginnen

Ich möchte kein Katzenstreu und Urin verschmiertes Menschenklo haben

Wir bekommen oft Besuch über Nacht und dann wird es problematisch

xoxo conny

 

 

 

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Juli 30th, 2011 | No Comments »

Ein bunter Farbklecks für Regensburg

Johanna Obermüller aus Pentling kommt gerade von einer Kunstausstellung in Ferrara / Italien. Auf einem historischen Gutshof stellte sie mit drei weiteren Künstlern ihre Werke zum Thema Renaissance aus. Eine jugendliche, frische Grande Dame der heutigen Zeit fotografierte die Regensburger Walhalla und präsentierte diese europaweit. Unermüdlich werkelt sie an neuen Ideen und hat sich längst durch ihren Fleiß und ihre Kreativität weit über Regensburgs Grenzen hinaus einen Namen gemacht.

 

Die Tür des imposanten Einfamilienhauses in Pentling bei Regensburg öffnet sich, im Untergeschoss hat sich Johanna Obermüller ihr Atelier eingerichtet. Neben zahlreichen Zeichnungen, einer groben Werkbank mit vielen Pinseln und Töpfen arbeitet Johanna an einer Skulptur.
In seiner Größe überragt dieses Kunstobjekt die Regensburger Künstlerin um einen Meter. Auffällig, aus weiß lackiertem Sperrholz und mit vielen Löchern versehen kann man nach genauem Betrachten eine Giraffe erkennen.
Diese ungewöhnliche Plastik wurde mit gelber, roter und blauer Farbe verziert.
Die 72 Jährige mit dem knallroten Kurzhaarschopf, die im Jahre 2000 mit dem Kulturpreis der Stadt Regensburg ausgezeichnet wurde, wirkt deutlich jünger als sie in Wirklichkeit ist.
Was ist das Geheimnis ihrer jugendlichen Frische?
„ Nun ja, ich war nie besonders fett. Und ab und zu gehe ich zum Altweiberturnen.“
Seit einem Jahr, nachdem sie eine Sendung des Bayerischen Rundfunks zum Thema Laktoseintoleranz und die Folgen dieser Lebensmittelunverträglichkeit gehört hatte, verzichtet die hagere Querdenkerin auf jegliche Art von Milchprodukten.
„Wie ein Wunder sind alle Beschwerden wie jahrelange Magenprobleme, Müdigkeit und Verdauungsstörungen verschwunden, seitdem ich keinen Käse, keine Sahne, keine Milch und seinesgleichen zu mir nehme. Diese Enthaltsamkeit wirkt sich wirklich kolossal auf meine Gesundheit aus.“
Kein Tröpfchen Milch führt Johanna in ihrer Küche und ihren Gästen wird duftender Kräutertee oder schwarzer Kaffee mit Vollrohrzucker angeboten.
Johanna wurde 1938 in Ternesburg / Rumänien geboren. Zwei Jahre später flüchtete ihre allein erziehende Mutter mit ihr nach Deutschland, wo sie eine Arbeitsstelle als Sportlehrerin fand und mit ihrem Gehalt für die kleine Familie sorgen konnte.
Der Vater, ein evangelischer Pfarrer, pflegte selten Kontakt zu seiner Tochter und zahlte nur Unterhalt, wenn er gerichtlich dazu aufgefordert wurde.
Johannas Neugier auf die Kunst wurde schon zeitig von ihrer Mutter geweckt. Zusammen besuchten sie regelmäßig Kunstausstellungen und Museen ihrer Umgebung.
Viele lebhafte Unterhaltungen über gesehene Gemälde und Skulpturen folgten.
„Trotzdem war es für meine Mutter eher verdächtig und unvernünftig beruflich als Künstlerin tätig zu sein. Sie liebte die Kunst und verteufelte sie zugleich. Freie Kunst zu studieren wäre für meine Familie nicht akzeptabel gewesen.“
Als gehorsame Tochter schlug Johanna vorerst einen soliden Werdegang ein. Sie studierte Kunstpädagogik an der Akademie der bildenden Künste in München und war bis 1980 als Lehrerin am  Goethe-Gymnasium tätig.
Die Künstlerin erzählt beschwingt ihre Lebensgeschichte und spart nicht mit selten gehörten Ausdrücken in einer jugendlichen und doch intelligenten, außergewöhnlichen Wortwahl.
Nach gesundheitlichen Problemen mit ihren Verdauungsorganen, Erkältungen und einem Bandscheibenvorfall entschloss sich Johanna ihren krisensicheren, soliden Beruf aufzugeben und ausschließlich als freie Künstlerin zu wirken.
Die in ihrer Stimme schwingende Energie steht auf einmal still, sie habe sich diesen Schritt nicht leicht gemacht, aber es war die richtige Entscheidung für sie und ihr Leben.
Im Jahre 1991 gewann Johanna dann mit ihren Entwürfen und Ideen den Gestaltungswettbewerb der Fachhochschule ( FH ) Regensburg.
Durch diesen Sieg stellte ihr die Stadt Regensburg 120000 DM zur Verfügung, um ihr Vorhaben zu verwirklichen und ihre Konstruktion vom Blatt in die Realität umsetzen zu können.
Eine Art bewegliches Kunstobjekt aus 21 qm großen Metallscheiben, die an straffen Seilen befestigt wurden, dekorieren seit dieser Zeit den Innenhof der FH in Regensburg.
Doch der Weg bis zur Vollendung dieses Werkes war steinig.
Das Bauamt forderte aus statischen Gründen ein Gesamtgewicht von acht Tonnen für das geplante Kunstwerk, wofür Johanna einen Zuschuss von weiteren Fördergeldern benötigt hätte.
Doch diese wollte und konnte die Stadt nicht zur Verfügung stellen.
Mit einem alten Physikbuch aus der Schule ging Johanna grübelnd zu Bett und hatte daraufhin die wegweisende Idee den altbekannten Flaschenzug in umgekehrter Form zu verwenden und in ihrem Kunstwerk wirken zu lassen. Nachdem sie mit diesem Gedanken die zuständigen Ingenieure des Universitätsbauamtes überzeugen konnte, wog ihr Kunstwerk nur noch zwei Tonnen und konnte mit dem zugesagten Geld weiter gefertigt werden.
Fortan betätigte sich Johanna an ihrer Arbeit und liebt es ungewöhnliche Ausstellungsorte für ihre Arbeiten zu finden und umzugestalten.
Im Jahre 2007 machte sie kurzerhand einen ehemaligen Kuhstall zur Galerie und gab der Exposition „ Der Weg der Walhalla in den Stall “ eine besondere Note.
Dort stellte sie eigens bearbeitete Computerfotografien und Collagen der berühmten Ruhmes- und  Ehrenhalle aus und bekam beachtlichen Zuspruch der zahlreichen Besucher.
Welche Art der Kunst fasziniert eine Frau, die sich selbst schon in koreanischer Kalligrafie, Computerkunst, Malerei, Fotografie und Bildhauerei probierte?
„ Da möchte ich mich nicht festlegen. Nur wenn ich arbeite kommen mir immer wieder neue Ideen. Alle Formen der Kunst sind sehr spannend und äußerst apart für mich.“
Momentan hat sich Johanna vorgenommen weitere Plastiken herzustellen und diese nach Fertigstellung mit einem ästhetischen Hintergrund zu fotografieren.
Johanna ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.
Ihr Ehemann Albert Obermüller war bis zu seiner Pension Berufsschullehrer und sagt von sich selbst, er sei wenig kunstinteressiert und könnte beispielsweise nicht über die Kunstbetrachtung der Renaissance fachsimpeln.
Dazu hat sich seine Frau über die Jahre ein Netzwerk von Künstlern und Kunstinteressierten aufgebaut und pflegt diese Kontakte gerne.
Einen genauen Plan für ihr Leben hat Johanna längst nicht mehr.
„Meistens kommt es anders als man denkt, dann ist man enttäuscht.
Irgendwelche Ziele setzen? Da bin ich misstrauisch.“
Ein kleines Etappenziel hat Johanna allerdings doch.
„ So ein iPhone will ich unbedingt. Ich habe nur ein fossiles Handy, mit dem ich nicht mal fotografieren kann. Aber das iPhone kann alles, das hat mir mein Sohn schon erklärt. Dann kann ich unterwegs sogar Podcasts hören.“

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Juli 29th, 2011 | No Comments »

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin

und dass alles, was geschieht, richtig ist

von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen

und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,

was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen

und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das Gesunden Egoismus,

aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,

so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,

so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

 

Als ich mich zu lieben begann,

da erkannte ich, dass mich mein Denken

armselig und krank machen kann.

Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,

Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,

denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander

und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

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Februar 2nd, 2011 | No Comments »

Es war einmal an einem Sonntagmittag, einem sonnigen, schneereichen Wintertag. Auf dem Holztisch stand eine bauchige Flasche Mineralwasser, aus dem Backofen roch es herzhaft nach Schweinebraten, Kümmel und Majoran. Eine Schüssel mit apfelgroßen, goldgelben Kartoffelknödeln und verschiedenen kleinen Schälchen mit fruchtigem, noch lauwarmem Blaukraut warteten darauf gekostet und verspeist zu werden.
Stürmisch und ungeduldig klingelte es an der Tür, froh gelaunte und hungrige Gäste stürmten ins warme Heim, schaufelten sich die großen Teller randvoll, redeten, schmatzten laut und schlemmten genüsslich.
Wir aßen um zu leben – und das mit dem größten Vergnügen.

Einige Jahre und erschütternde Ernährungsskandale später steht ein zuvorkommender Gastgeber vor weitaus größeren Herausforderungen.
Nicht nur wohlschmeckendes Essen sollte serviert, sondern auch auf die kleinen aber sehr speziellen Wünsche jedes Einzelnen eingegangen werden.
Heute empfiehlt es sich, einige Wochen vor dem großen Ereignis eine ausgereifte Exceltabelle zu erstellen, aus der genauestens hervorgeht, welches Schmankerl dem herzlich geladenen Gast nicht nur munden, sondern auch einen nach seinen Ansprüchen ausgeglichenen Nährstoffgehalt aufweisen kann.
Das Schweinefleisch sollte nicht nur innen zart und außen knusprig angebraten sein, sondern von einer glücklichen Biosau stammen, welche mit dioxinfreiem Futter und keineswegs durch eine qualvolle Mästung das eigene Gewicht vervielfachte.
Für die Zubereitung der Kartoffelknödel bieten sich eigenhändig ausgegrabene Kartoffeln vom Bioacker an, wodurch der eifrige Koch auf die berüchtigte schwefeldioxidhaltige Fertigkloßmasse getrost verzichten kann.
Das Blaukraut sollte nicht nur einen kulinarischen Hochgenuss darstellen, sondern außerdem einen nicht zu niedrigen PH Wert aufweisen, um seine bläulich violette Farbe nicht in eine rötliche Nuance einzutauschen. Das Mineralwasser, welches hoffentlich einer uranarmen Quelle entspringt, muss selbstverständlich magnesiumreich und in eine BPA freie Mehrwegflasche abgefüllt sein.
Wenn all diese Kriterien erfüllt werden, kann es vorkommen, dass der Gastgeber etwas hört, was er kaum zu glauben vermag:
„lecker, es schmeckt sehr gut.“
Trotz aller Mühen des Gastgebers kann es dennoch vorkommen, dass einer der Gäste miesepetrig in seinem Mahl stochert und einige Kartoffelknödelreste an den Tellerrand schiebt, um dann laut zu verkünden er esse nur noch kohlehydratfrei, um die schlanke Silhouette nicht zu gefährden.

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Juni 1st, 2010 | No Comments »

Sex and the City Teil 2

Sonntag Abend… zehn Mädels auf dem Weg ins Kino.
Welcher Film könnte wohl laufen?
Na klar, Sex and the City Teil 2.
Oh wie liebte ich die Serie. Die melancholische, stylische Carrie, die intelligente Miranda, die naive und romantische Charlotte und natürlich die männerverrückte Samantha- auf der Suche nach der großen Liebe.
Die Männerbekanntschaften waren witzig, peinlich, spektakulär und zahlreich.

Im ersten Kinofilm Sex and the City schafft es Carrie endlich ihre große Liebe Mr. Big zu ehelichen. Eine Kitsch und Prunkhochzeit blieb uns Zuschauern erspart- denn Mr. Big stellte sich wohl alles anders vor und verschwand.
Natürlich gab es damals ein Happy End und der zweite Teil beginnt zwei Jahre nach der Hochzeit und Carrie und Mr.Big, der mittlerweile einen richtigen Namen trägt, John Preston, führen eine stinknormale Ehe.
So stinknormal sie nur sein kann mitten in Manhattan, auf circa 300qm Wohnfläche, unbezahlbarer Designer Möbel und riesigen Ankleidezimmer.
Mr. Big zieht es nun vor, lieber auf der Couch zu liegen und es sich nach einem langen Arbeitstag bequem zu machen.
Aber Carrie wäre nicht Carrie ohne ein einziges Problem. Und das Problem war nun ab sofort die Langeweile in ihrer Traumbeziehung. Von ihrem furchtbaren Leben konnten sie nicht einmal neue Schuhe und die absolute Kitschhochzeit von Stanford und Anthony ablenken.
Nachdem Samantha durch ihren Charme eine Einladung nach Abu Dhabi erhält, fliegen vier Manhattan Girls First Class nach Abu Dhabi.
Ab nun ähnelt der Film einer durchdachten Modenschau und einer Werbesendung a la Truman Show. Zufällig hält Carrie die Packung Pringles in die Kamera und seufzt: „ Sogar Pringles in arabisch“
Fast so schön in Szene gesetzt wie Mr. Big der sein Hochzeitstagsgeschenk in Zeitlupe auspackt und eine Rolexuhr langsam aus dem edlen Karton fingert. (Was sollte man sich sonst zum ersten Hochzeitstag schenken??).
Nach endlosen Diskussionen über Probleme, die eigentlich keine sind, frage ich mich wie es Männer aushalten mit uns komplizierten Wesen.
Nein, ich war ganz und gar nicht mehr auf der Seite von Carrie. Sie nervte nur noch tierisch!
Super witzig und obszön war natürlich wieder Samantha, die vor Ort sogar verhaftet wurde und sich nun gar nicht den Gepflogenheiten des nahen Osten anpassen konnte.
Zum Schmunzeln brachte mich auch der Dialog zwischen Miranda und Charlotte über das Muttersein. Immerhin stießen sie mit einem edlen Tropfen auf alle Mütter an, die ganz und gar ohne Nannys auskommen müssen. Wirklich unvorstellbar.
Fazit: der Film ist zu lang, die fehlende Handlung kann auch durch die perfekt gestylten Hauptdarstellerinnen nicht hinwegtrösten. Der erste Teil war etwas für Fans, der zweite ist nur für Fans mit viel Langeweile. Ein belangloser Film.

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